Anti-Mobbing-Konzept der Gesamtschule Vogelsang
Ein respektvolles, wertschätzendes und sicheres Schulklima ist eine grundlegende Voraussetzung für erfolgreiches Lernen und persönliche Entwicklung.
Unsere Schule versteht sich als Lern‑ und Lebensraum, in dem jede Person mit ihren individuellen Stärken und Schwächen angenommen wird. Wir treten entschieden gegen jede Form von Ausgrenzung, Diskriminierung und Gewalt ein.
Die Gesamtschule Vogelsang sieht es daher als ihre zentrale Aufgabe, Mobbing konsequent vorzubeugen, frühzeitig zu erkennen und wirksam zu begegnen. Ein wichtiger Bestandteil dieser Arbeit ist die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Eltern.
Das Anti-Mobbing-Konzept der Gesamtschule Vogelsang basiert auf den praxisnahen Ansätzen aus dem Buch „Das Anti‑Mobbing‑Buch“ von Mustafa Jannan und dient als verbindliche Grundlage für unser schulisches Handeln.
Präventions- und Interventionsebene sind hierbei konzeptionell eng miteinander verbunden.
Ziele des Anti‑Mobbing‑Konzepts sind:
- die Förderung eines positiven Schulklimas,
- die Stärkung sozialer Kompetenzen,
- die frühzeitige Prävention von Mobbing,
- die klare Strukturierung von Maßnahmen bei Mobbingfällen,
- der Schutz und die Unterstützung betroffener Schülerinnen und Schüler.
Präventionsebene:
- Aufklärung (Definition von Mobbing, Transparenz schaffen zu Ansprechpartnern)
- Entwicklung und Einhaltung gemeinsamer Schulregeln
- Regelmäßige Thematisierung von Respekt und Verantwortung
- Aufklärung über verantwortungsvolle Mediennutzung
- Einsatz von Vertrauenslehrkräften und Schulsozialarbeit
- Thementage zum sozialen Lernen
- Erarbeitung verbindlicher Klassenregeln
- Förderung von Empathie und sozialem Lernen
- Regelmäßige Gespräche zum Klassenklima im Klassenrat
- Stärkung der Klassengemeinschaft
- Stärkung des Selbstwertgefühls
- Förderung sozialer Kompetenzen
- Unterstützung bei persönlichen Konflikten
- Einbeziehung der Eltern
- Aufmerksame Beobachtungen seitens der Lehrkräfte und des pädagogischen Personals
- Einbindung der Schulsozialarbeit
Interventionsebene:
- zeitnahe Klärung der Situation
- Einzelgespräche mit betroffenen Schülerinnen und Schülern
- Information der Eltern der betroffenen Schülerinnen und Schüler
- Individuelle Schutzmaßnahmen der betroffenen Person
- Dokumentationen auf verschiedenen Ebenen (u.a. Mobbingtagebuch, Beobachtungsbögen)
- Information und Zusammenarbeit mit Eltern
- Einrichten von Unterstützungsgruppen mit Beobachtungs-und Dokumentationsauftrag
- Moderierte Klassengespräche bei Mobbing auf Klassenebene
- Reflexion der verschiedenen Rollen (Täter, Opfer, Mitläufer, Zuschauer)
- Ggfs. Ordnungsmaßnahmen

